Pfaffstätten-Renntag, Vergleichskampf Slowenien-Österreich
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Überraschendes 2:0 bei Österreich-Slowenien
In beiden Läufen des Matches Österreich-Slowenien setzten sich am Donnerstag, 16. Juli, in Baden nicht die knapp favorisierten Gastpferde sondern heimische Vertreter durch. Im ersten Lauf verwies Dieter Marz mit der Jahresdebütantin Ambro Lady die österreichischen Außenseiter Adrette SP (mit Lehrling Laura Liesegang) und No Remy (Mats Strandquist) sicher auf die Plätze vor den an einer Behinderung durch ihren Landsmann Mobi Dyck gescheiterten Slowenen Lady Luna und Fordena.
Im zweiten Lauf fiel Leonidas OZ im Endgefecht in eine Galoppade, so dass Michael Hönemann mit Mambo number five knapp aber sicher vor den Gästen Las Palmas (Darko Sodec) und Lary King (Wilhelm Loderer statt Milan Zan) triumphieren konnte. "Pinky" Hönemann hatte schon das einleitende Rennen mit Cabman T.T. gewonnen. Auch Franz Konlechner feierte ein Double, mit Quidam D G H (Co-Fahrer Christian Fenz) im Doppelsitzerfahren und mit Agbos Vita im Dreierwette-Jackpot-Rennen.
Die Kandidaten für das entfallene Kriterium der Dreijährigen bzw. für den bevorstehenden Badener Zucht-Preis entschädigten sich in drei Rahmenbewerben. Mit der klaren Tagesbestzeit von 16,5 empfahl sich Akkon (Johann Lichtenwörther) vor den Altersgefährigen Migel Venus (Gerhard Mayr, 16,9) und Lemon Mind (Michael Hönemann, 17,7) für höhere Aufgaben. Power Special (Gerhard Mayr, 21,2) legte zum Ausklang in gutem Stil ihren Maiddenschaft ab. MS Batman (Mario Zanderigo, 21,8) wurde bei seinem Sieg vom älteren Romolus ST abgefangen, mit dem Josef Schneiberg jun. ein "Totes Rennen" erzwingen konnte.
Im Amateurfahren setzte Sabine Klettenhofer im spannenden Finish mit Maserati ihren Badener Siegeszug fort. - Auf dem Wettsektor wurden sowohl die 11:10-Platzgarantie aufgelöst als auch die angebotenen Jackpots erraten, und der sommerliche Abendrenntag endete mit rund 50.000 Euro Totogesamtumsatz.